V 1.4, vom 05.07.1999, Anpassungen v.Feb.2010


7. Sonstige Fragen und Hinweise zur Zoophilie.

Außer Gesetzen, Diskussionen, biologischem Abläufen, etc. gibt es noch viele weitere Fragen und Hinweise zum Thema. Um all dieses geht es in diesem Abschnitt.


7.1 Was sind Pferdeschänder für Personen?

Bei Pferdeschändern handelt es sich um Personen, die ihren, meist sexuellen Frust an einem Pferd auslassen. So wurde ein Mann gefaßt, der Pferde tödlich verletzt und ihnen dabei auch Verletzungen am Geschlechtsteil beigebracht hatte. Als Grund für seine Quälereien gab dieser Mann "Haß auf Frauen" zu Protokoll. In einem weiteren Fall nahm das Tier die Stelle des Ehepartners ein und wurde statt dessen schwer verletzt. In allen mir bekannten Fällen diente dem Täter das Tier als Ersatz für den Lebens- oder Sexualpartner um an diesem den aufgestauten Frust abzureagieren.


7.2 Was kann ich gegen Pferdeschänder unternehmen?

Als Privatperson hat man kaum Möglichkeiten, die Tiere vor solchen Triebtätern zu schützen. Nicht nur, daß hierzu erheblicher technischer Aufwand betrieben werden müßte, entsprechende Geräte zur Überwachung sind außerdem auch sehr teuer. Denn selbst vor Ställen machen die Täter nicht halt. Auf jeden Fall sollte Anzeige erstattet werden, wenn man solche Gewalttäter entdeckt.


7.3 Ich habe noch kein Bild mit einem Mann und einer
     Hündin gesehen.

Wen wunderts? Hündinnen sind nur zwei mal im Jahr heiß (Siehe 4.5, 7.18), und da für dieses Bildmaterial großer Aufwand nötig ist, um nicht mit den Tierschutzgesetzen in Konflikt zu geraten, ist dies uninteresant für die kommerziellen Bilder- und Filmschmieden im Ausland. Schaut man sich mal solche Filme an, stellt man fest das diese im allgemeinen (von Ausnahmen abgesehen) schlecht und überteuert sind. Meistens findet man auch nur männliche Tiere als Darsteller. Ein Fellbündel das ein Mann gegen sich drückt hat zudem nun mal keinen Show-Wert. Und nur darum geht es bei diesen Filmen. Es muß was gezeigt werden. Wenn da eine Person einen Penis leckt oder mit einem Großen über den Bauch rubbelt mach das optisch weitaus mehr her. Die Filme werden in der Hauptsache für gelangweilte Heteros gedreht die eben mal was neues suchen, und nicht für typische Zoophile die in vielen Fällen darin kaum was Interessantes finden.
Weiterhin ist, wie es schon unterAbschnitt 6 erklärt wird, der Vertrieb von solchen Bildern und Filmen in Deutschland verboten. Dazu kommt noch, daß die meisten der Zoophilen keinen Bedarf haben, in der Öffentlichkeit bekannt zu werden. Die heutige Gesellschaft verachtet diese Personengruppe noch zu stark. All das trägt dazu bei das es über diese Art der Tier - Mensch Beziehungen kaum Bildmaterial gibt.


7.4 Wer oder was ist "Furry"?

"Furry" bedeutet übersetzt "pelzartig, mit Pelz besetzt oder bekleidet". "Furry" hat sich als Bezeichnung eingebürgert, für alles was mit antromorphisierten Tiercharakteren zu tun hat. Dies sind Personen welche sich für "Furry"-Kreaturen interresieren (Furry-Fan) wie auch die "Furry-Charaktere" selbst. Weitere oft beliebig tauschbare Bezeichnungen sind: "zoomorph", "morph", "antromorph" und zum Teil "funny animal". Eine detailierte Erklärung findet man in den entsprechenden FAQs und Newsgroups zu diesem Thema. Furry hat mit Zoophilie nichts zu tun, wobei jedoch die Grenze dazwischen sich in manchen Punkten annähern wenn es um die sexualität von Furry-Charakteren geht. :-)

Weitere Informationen hierzu gibt es in:
alt.fan.furry semi FAQ

englische FAQ mit vielen Verweisen zu diesem Thema. Sie erscheint zweimal im Monat.
Die deutsche Version.
de.alt.fan.furry FAQ
Eine ziemlich textgetreue Übersetzung.
alt.fan.furry
englischsprachige Newsgroup
de.alt.fan.furry
deutschsprachige Newsgroup zu diesem Thema.


7.5 Welche Tiere werden von Zoophilen bevorzugt?

Die Beliebtheitsskala der Tiere nach Angaben der englischsprachigen Bestiality-FAQ:
nach Art,   nach Geschlecht
Hund Rüde
Pferd Stute
Rinder Hündin
Ziegen Hengst
Kuh
Nach Angaben von Josef Massen hingegen sind Pferde beliebter, Hunde jedoch häufiger. Weiterhin werden ca. 85 % aller zoophilen Kontakte von diesen beiden Tierarten abgedeckt. Wie hier festzustellen ist, kann hier keine allgemeingültige Aussage getroffen werden. Es wird nicht nur von Land zu Land ein Unterschied festzustellen sein, sondern auch von Region zu Region. Während man in Städten und Ballungsgebieten kaum Großtiere halten kann, und somit Kleintiere den Vorzug haben, so ist in ländlichen Gebieten die Großtierhaltung problemloser, wodurch diese häufiger bei Zoophilen als Partner vorkommen. Vor allem sind Hunde deshalb häufiger Sexualpartner des Menschen weil sie in vieler Hinsicht praktischer sind: man kann sie in der Stadt halten, sie sind preiswerter in der Haltung, sie sind von der Größe her "passender" stellen keine so große körperliche Gefahr dar, etc. Ansonsten sind andere Paarhufer (v.a. Ziegen, Schafe, Rinder) noch erwähnenswert. Selbst Großkatzen sind - wenn auch selten - Sexualpartner von Zoophilen.


7.6 Welche Praktiken sind möglich?

Es sind grundsätzlich alle sexuellen Praktiken möglich, welche auch zwischen zwei Menschen vollzogen werden können.
Dieses sind: Oral-, Anal-, und Vaginalverkehr, Fellatio, Cunnilingus. Jedoch sind je nach Tier aufgrund anatomischer- und verhaltensbedingter Besonderheiten durchaus verschiedene Einschränkungen gegeben. Weitergehende Neigungen welche sich z.b. auf geistiger Ebene abspielen wie Sadomasochismus und Bondage sind nicht üblich und sind zu unterlassen. Derartiges ist im Bereich des Zoosadismus angesiedelt und werden vom Tier auch nicht verstanden.
Beim Umgang mit dem Tier sollte man immer dessen Besonderheiten und Eigenheiten berücksichtigen um auf beiden Seiten Verletzungen zu vermeiden.


7.7 Sind Zoophile aufgrund ihrer Neigung Vegetarier?

Meiner Meinung nach sind, wie ich die Reaktionen einschätze, im Verhältnis zum allgemeinen Bevölkerungsdurchschnitt anteilsmäßig mehr Zoophile Vegetarier. Jedoch mit Sicherheit nicht alle. Auch Zoophile sind wie auch anderen Menschen Fleischfresser, wenngleich einige sich als reine Pflanzenfresser betätigen. :-)
Die Motivation liegt in der Hauptsache nicht etwa in der Ansicht das vegetarisches Essen gesünder sein soll (zumindest für die Beutetiere des Menschen) sondern daß sie zum einen keine Tiere essen wollen die sie selber lieben (wer verspeißt schon gerne seinen Liebhaber bzw. Liebhaberin) und zum zweiten daß sie keine Nahrungsmittel essen wollen für welche Tiere mißhandelt werden (Was heutzutage leider die Regel ist).


7.8 Wie kann man Sex mit einem Tier ausprobieren?

Nein, Sex mit Tieren kann man nicht ausprobieren. Man sollte schon eine sehr innige und vertrauensvolle Beziehung zu einem Tier und die entsprechende zoosexuelle Neigung haben.
Ein Tier ist schließlich ein Lebewesen mit Empfindungen und kein toter Gegenstand, den man einfach "probieren" und dann in die Ecke legen kann wie ein Sexspielzeug!
Auf jeden Fall ist sehr wichtig, daß entsprechende Handlungen einvernehmlich sind, das heißt, auch vom Tier gewünscht wird. Darüber hinaus sollte sehr gefühlvoll und vorsichtig vorgegangen werden, da es sonst zu ernsten Verletzungen kommen kann, die man dem Arzt dann nur sehr schwer erklären kann. Sollte das Tier in irgendeiner Weise Unbehagen oder gar Schmerzen zeigen, muß man sofort aufhören. Denk daran, es geht hier um ein beiderseitiges Vergnügen an einvernehmlichen Handlungen, und nicht um das Abreagieren von einem Triebstau auf Kosten eines evtl. leidenden Tieres.
Außerdem nimmst Du eine sehr große Verantwortung auf Dich, wenn Du ein Tier hältst. Ein Tier zu besitzen (nach menschlichem Standpunkt) heißt, daß man sich auch um alle Belange des Tieres kümmern muß.


7.9 Kann ein Tier einen Orgasmus haben?

Ja. Nur stellen Tiere diesen nicht so zur Schau wie es beim Menschen üblich ist. Während in der menschlichen Gesellschaft der Trugschluss vorherscht, dass eine Frau beim Liebesakt einen lauten Orgasmus haben muss (der oftmals nur Vorgetäuscht wird), und vom Mann vielfach auch erwartet wird, läuft der Orgasmus beim Tier meist stiller ab.


7.10 Wie merkt man, ob ein Tier "zum Akt Bereit" ist?

Hier gibt es keine allgemeine Antwort. Jede Art zeigt auf ihre Weise die Paarungsbereitschaft an. Das einzige bei allen Tieren (inklusive Mensch) vorkommende Zeichen ist der Geruch, für welchen die meisten Menschen zu unsensibel sind. So muß man nach dem arttypischen Verhalten gehen. Manche Männer sind imstande, durch Riechen festzustellen ob deren (menschliche) Partnerin auf den Höhepunkt ihres sexuellen Zyklus sind. Außer dem Geruch haben die meisten Tiere ein spezifisches Verhalten um möglichen Partnern ihre Paarungsbereitschaft mitzuteilen und um sie zu werben. Anhand dieser Rituale läßt sich feststellen ob ein Tier Paarungswillig ist.


7.11 Kann man Sex mit einer Katze haben?

Nicht im Sinne von Geschlechtsverkehr.
Die anatomischen Größenunterscheide verhindern dieses. Selbst mit Großkatzen ist dies nicht möglich, da deren natürliches Verhalten beim Paarungsablauf (Nackenbiss, Prankenhieb) für den Menschen in den meisten Fällen mit schweren Verletzungen enden würde.
Geschichten hierzu, welche immer wieder zu hören und zu lesen sind, sind frei erfunden.


7.12 Wie groß muß ein Tier mindestens sein?

Eine Mindestgröße gibt es so nicht, da dies von der Tierart und dessen Anatomie, sowie den beabsichtigten Handlungen abhängt. So gibt es durchaus auch eine maximale Größe.
Bezieht man das auf den häufigsten Grund, zu dem diese Frage gestellt wird, die Hündin, so wird als Antwort meist der Schäferhund genannt. Die Größenunterschiede sollten immer beachtet werden, da andernfalls eine Verletzung des Tieres oder der Person vorprogrammiert ist, welche im Extremfall auch zum Tode führen kann, mindestens aber für die Beteiligten schmerzhaft sein dürften.
Allerdings dürften Kleintiere wie Hamster, Mäuse, etc. kaum Interesse hierzu zeigen und scheiden generell aus, wie auch Elefanten.


7.13 Kann ich auch Gleitcreme verwenden?

Man sollte nur Gleitcreme auf Wasserbasis evtl. mit einem Bakteriostatikum verwenden. Alle anderen auf Petroleumbasis (z.B. Vaseline) oder Öle und Fette können durch z.B Infektionen zu folgenschweren Schäden führen! Zudem besteht die Gefahr daß die Haut des Geschlechtsteils, welches bei vielen Tieren empfindlicher ist als beim Menschen, durch solche Öle und Fette verletzt wird. Wenn jedoch ein der Art entsprechendes Vorspiel ausgiebig genug vorangeht, so sind Gleitmittel nicht mehr unbedingt erforderlich da dadurch die Produktion von Scheidensekret stark zunimmt, welches die Gleitfähigkeit erhöht. Bedenke, welcher Mensch führt freiwillig etwas in seinen Körper ein das zu Krankheiten führen könnte. Unter gegebenen Umständen ist eine Gleitcreme durchaus auch erforderlich, wenn eine Produktion von natürlicher Gleitflüssigkeit nicht gegeben ist.

Ebenfalls kann man Gelamin-Sol nehmen, eine Gleitcreme die auch in der Pferdezucht verwendet wird. Gelamin-Sol ist nicht spermizid, also nicht als Unterstützung zu Verhütungsmitteln geeignet. Das währe auch doof, außer man möchte einen Pferde-Amüsierbetrieb aufmachen. :-)
Beim Akt mit Tieren gibt es keine Probleme mit der Verhütung so daß man getrost auf eine spermizide Wirkung verzichten kann.
Wasserhaltige Gleitmittel können schlecht werden und riechen dann schwefelig. Sie sollten dann auf keinen Fall mehr verwendet werden. Bei trächtigen Tieren besteht zudem eine erhöhte Infektionsgefahr.



7.14 Wie viele Zoophile gibt es?

Das ist eine gute Frage. Genau wird die niemand beantworten können, da sich Zoophile nicht gern öffentlich abzählen lassen. Auch wissen sicherlich manche gar nicht, daß sie zoophil sind. Wo setzen wir dann noch die Grenze zwischen zoophil und nichtzoophil, der Übergang ist dabei sehr fliesend. Über die Häufigkeit des Vorkommens zoophiler Akte in Europa existieren keine repräsentativen Untersuchungen. Einzig über die USA gibt es eine Statistik aus einer älteren Umfrage (von Kinsey und seinen Mitarbeitern), welche als Kinsey-Report bekannt ist.

Nach Kinsey, Pomeroy und Martin haben etwa acht Prozent der lebenden männlichen Bevölkerung der USA irgendwann einmal eine sexuelle Beziehung zu Tieren gehabt. Wenn diese Zahl auch den relativ kleinsten Prozentsatz innerhalb der sexuellen Abarten darstellt, so muß bemerkt werden, daß es sich dabei um etwa sieben bis acht Millionen Menschen (Stand 1981) handelt.
Relativ gesehen ist die Zahl also klein, absolut gesehen jedoch außerordentlich beachtenswert. In den USA betrifft zoophiles Verhalten überwiegend männliche Personen, die auf dem Land aufgewachsen sind. Nach den vorliegenden Berichten der amerikanischen Forscher nehmen 40 bis 50 Prozent der Jungen, die auf Farmen aufwachsen, sexuelle Beziehungen zu Tieren auf. Davon kommen etwa 17 Prozent nach eigenen Berichten, zum Orgasmus.
Nach "Ford" erfolgt die Beziehung zwischen Menschen und Tieren in der amerikanischen Gesellschaft meistens in der Form des vaginalen Koitus. Als weitere Möglichkeiten werden von Ford genannt: die Berührung des Genitals mit dem Maul des Tieres -- oft handet es sich dabei um ein Tier, das noch gesäugt wird --, der Verkehr im After, die Masturbation des Menschen durch Reiben am Tierkörper, das Ausüben der fellatio bei einem männlichen Tier durch den menschlichen Partner und schließlich das Masturbieren männlicher Tiere durch den Menschen.



7.15 Haben Zoos überhaupt Beziehungen zu anderen Menschen?

Ja. Nach einer Umfrage von Acteaon zu den Lebensumständen von zoophilen Menschen ergab sich:
Daß die meisten -- ca. 83% -- sind Hetero-, Homo- oder Bisexuell und ca 17% sind auschließliche Zoophile (Stand 7/96).
Aber eine Beziehung bassiert nicht nur auf sexueller Basis, sondern auch auf freundschaftlichen Verhältnissen, welche in diesen Zahlen nicht enthalten sind.


7.16 Wie definiert sich eine zoophile Handlung?

Jede für den menschlichen Beteiligten sexuell erregende Handlung zwischen Mensch und Tier ist zoophil, solange der Lustgewinn nicht auf Tierquälerei gründet. Ausgenommen hiervon sind eindeutig Handlungen welche nicht für die sexuelle Stimulation des Menschen gedacht sind. Eine für das Tier eindeutig sexuelle Handlung ist nicht grundsätzlich zoophil, was sich jeder schon an der Entsexualisierung von tierischer Fortpflanzung (künstliche Besamung, Embryonentransfer, etc.) veranschaulichen kann. Für einen Zuchtbullen oder Deckhengst ist die Samenspende sexuell, für den Menschen kommerziell.


7.17 Wie nähere ich mich einem Tier?

Hierrauf kann man keine eindeutige Antwort geben. Das ist von Tier zu Tier verschieden und hängt von vielen Faktoren ab. Manche Tiere sind leicht verängstigt und wollen zuerst keinen Kontakt, andere hingegen gehen von sich aus auf den Menschen zu.
Allgemein sollte man sich nicht mit dem Ziel "Ich will jetzt meinen Spaß mit Ihm" einem Tier nähern. Immer erst auf "Freundschaftsbasis" eine Beziehung aufbauen, mit dem Tier spielen, seinen Gefühlszustand feststellen. Es erfordert viel Geduld und oft auch Erfahrung, um ein Tier als Freund zu gewinnen. Dagegen ist es leicht, daß man zu einer für das Tier unbeliebten Person wird.


7.18 Kann man Sex auch außerhalb der Paarungszeit haben?

Das hängt vom Tier selbst ab. Männliche Tiere sind in der Regel immer zur Paarung bereit, daher ist hier kaum mit Problemen zu rechnen. Anderst sieht es dagegen bei weiblichen Tieren aus. Sie sind oft nur innerhalb der Paarungszeit zur Kopulation bereit. Allerdings gibt es auch oftmals Ausnahmen. Einige Tiere zeigen auch außerhalb dieser Zeit Interresse an der Paarung. Das ist jedoch individuell recht unterschiedlich. Grundsätzlich gilt: Zeigt das Tier Abneigung oder will keinen Sex so sind jegliche Handlungen sofort einzustellen!


7.19 Sodomisten machen sich strafbar, weil sie fremde Grundstücke
       betreten!

Das tun einige Zoophile, wie andere Menschen es auch tun. Allerdings ist das Interesse des Grundstückseigners an der Verfolgung von jemandem, der z.B. einen Drachen auf seiner Weide steigen läßt, deutlich geringer. Es handelt sich übrigens um ein Antragsdelikt, d.h. nur der Geschädigte kann die Anzeige erstatten. Das sog, "Fence-Hopping" ("Zaunspringen", 2.17) wird von vielen, aber nicht allen Zoophilen toleriert, einige, aber bei weitem nicht alle, praktizieren es selber. Die Gegner des Fence-Hopping führen den Grund auf das durch solche Handlungen die Gemeinschaft aller Zoophilen weiter in Verruf gebracht wird. Die Beführworter dagegen kontern, daß den Tieren dabei kein Schaden zugefügt wird. "Es ist genauso wie mit den Rosinen auf dem Kuchen. Warum soll sie denn nicht ein anderer essen wenn der Besitzer diese nicht essen will." Allerdings konnte mir gegenüber noch keiner die Frage beantworten woher er denn wisse das der Besitzer nicht doch selber "die Rosinen haben"will. Dass es möglicher weise um ein Tier von einem selbst zoophilen Besitzer handelt, der das Vergnügen für sich alleine beansprucht.
Ein weiterer Grund dagegen ist, wieso soll man nur das Vergnügen, aber keine Arbeit (Pflege) und Kosten mit dem Tier haben. Wer den Spaß hat, soll auch die "Drecksarbeiten" mit erledigen die durch das Tier anfallen. Das Gegenargument dazu wiederum ist, der Zoophile könnte an dem Tier selber eine Reitbeteiligung haben und damit auch die unangenehmen Arbeiten mithelfen zu erledigen. In der Hauptsache betrifft das alles Pferdeliebhaber, aber auch bei Hundeliebhabern trifft davon einiges zu wenn auch hier das Fence-Hopping mehr zur Seltenheit gehört.
Es gibt, wie eine riesen Diskussion gezeigt hatte, diese und viele weitere Gründe "für und wider" zu diesem Thema die nur halbwegs zu einem gemeinsammen Konsenz geführt hat.

Zitat aus einer Diskussion:

       > Das hat nicht das Geringste damit zu tun, wer hier Tiere
       > besitzt oder nicht. Diejenigen, die selbst Tiere besitzen,
       > scheinen die Problematik aber eher auch aus der Perspektive
       > des Besitzers und der Allgemeinheit sehen zu können, als
       > einige derjenigen Zoophilen, die keine Tiere halten.

       Natürlich können sie das. Es betrifft sie ja nicht mehr.
       Denjenigen, die Tiere besitzen, tut es ja schließlich nicht weh, wenn
       sie Fencehopping verurteilen und ablehnen. Das Fencehopping kein
       Idealzustand ist, braucht wohl nicht diskutiert zu werden. Da sind
       sich wohl alle einig.
       Aber Du siehst ja auch, daß viele der ehemaligen Fencehopper
       mittlerweile eigene Tiere haben. Das heißt, sie haben damals
       nicht aus Bequemlichkeit gehandelt. Sie haben versucht, eine
       bessere Lösung für sich zu finden: Das eigene Tier. Viele der
       jetzt noch aktiven Fencehopper würden sich sicherlich lieber heute
       als morgen ein eigenes Tier anschaffen. Das dies - zumindest
       kurzfristig - nicht immer möglich ist, leuchtet ein. Wenn sich
       während dieser Zeit jemand ein wenig auf fremden Weiden vergnügt,
       dann finde ich das zwar nicht unbedingt gut, aber ich kann es
       verstehen.
//Zitat Ende//

Nicht tolerierbar ist Sachbeschädigung, wie etwa das Knacken von Vorhängeschlößern oder das Durchschneiden von Zäunen wie auch andere Handlungen wodurch Sach- oder Personenschäden entstehen.



7.20 Kann man bei der Penetration durch einem Rüden hängen?

Gemälde von Martin van Maele Bei einer analen Penetration muß man das eindeutig bejahen.
Der menschliche After hat wie die Scheide einer Hündin einen Ringmuskel, welcher die Körperöffnung verengen, und sich zugleich nicht über einen gewissen Umfang hinaus dehnen kann. Dadurch ist auch die nötige Barriere für den Bulbous Glandis vorhanden so daß ein für hundeartige typischer Ablauf statt findet.
Die Anatomie einer Frau unterscheidet sich hier gegnüber einer Hündin. So hat die Vagina einer Frau diesen Ringmuskel nicht, so daß es auch nicht zum hundeartigen Hängen kommen kann. Weiterhin ist diese im Normalzustand äußerst dehnbar. Die Verfestigung des schwellfähigen Gewebes und Kontraktion des Schliessmuskel (orgastische Manschette) einer Frau sind nicht ausreichend.

Auch hier sind die fortwährend "wahren" Erlebnisse und Geschichten, die das Gegenteil behaupten, frei erfunden. Jede detailierte Rückfrage für eine gesicherten Bestätigung sowie Nachforschung auf deren Wahrheitsgehalt haben oben genanntes zum Ergebnis. Auch die im Umlauf befindlichen Videofilme die als Beleg dienen sollen erweisen sich bei genauerer Begutachtung als eindeutige Fälschung der Tatsachen.

Inwieweit die Darstellung von "Martin Van Maele" aus dem Jahre 1907 (hier im Bild) nach reellen Vorkommnissen entstanden ist oder der Phantasie eines Menschen entsprungen ist bleibt offen.



7.21 Kann ein Mann bei der Penetration einer Hündin hängen?

Nein. Das ist nicht möglich da ihm der hundetypische Schwellknoten (Bulbus glandis) fehlt welcher für das Hängen nötig ist. Die Kontraktion der Scheidenmuskulatur ist auch nicht ausreichend um den Penis des Mannes festzuhalten. Zudem wird aufgrund der Anatomie des Penis mehr ein herauspressen bewirkt.


7.22 Gibt es auch Tierbordelle?

Ja, die gibt es, in wenigen Ländern. In Deutschland sind solche Tierbordelle durch Paragraph 184 verboten. Allerdings gibt es sie trotzdem in nicht öffentlichen Kreisen des Rotlichtmilieus zu finden. Auch private Darstellungen sind, wenn auch sehr selten zu finden.
Für echte zoophile Tierliebhaber sind diese jedoch kaum von Interresse da hier nur der Sex an sich zur Schau gestellt wird. Die Liebe selbst hat hier kaum Platz. "Ein Ort wo Menschen ihre Kopulationen mit Tieren öffentlich präsentieren." Dieses Zitat beschreibt wunderbar was die eigentlichen Zoophilen nicht wollen. Die Darstellungen sind ohne Eigenleben da es immer wieder nur dasselbe ist, was mit tranierten Tieren vorgeführt wird. Hier wird keineswegs die Welt der Zoophilen dargestellt. Die Aufführungen sind nur eine Schow für das Massenpuplikum ohne eine lustvolle, harmonische Beziehung.
Bordelle repräsentieren käuflichen Sex, Sex mit Individuen, die gegen Geld zur Verfügung gestellt werden, also Sex unter Ausklammerung von Liebe - außer einer gespielten Illusion.

Viele Zoophile verkehren nur mit einem Tier, zu dem sie ein Vertrauensverhältnis aufgebaut haben. Also mit einem Tier, dessen Reaktionen sie kennen und verstehen. Sie wissen, was es mag und was nicht. Und vor allen Dingen: Sie wissen, wie es sein Gefallen oder Nichtgefallen ausdrückt.
In einem Bordell hätten wir ein Tier, das von seinem Besitzer darauf trainiert worden ist, Penetrationen mit ihm fremden Menschen zu dulden. Dieses Tier würde wahrscheinlich mehrmals täglich "eingesetzt" und seine Erfahrungen wären mit Sicherheit nicht immer gute Erfahrungen. Nach kurzer Zeit hätten wir nur noch ein abgestumpftes Tier, das sein Leid still erträgt... Was davon zu halten ist, brauche ich wohl nicht extra zu erläutern.



                          
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